Das Samsung Galaxy Note 10 kommt

Samsung Note 10

Samsung hat ein neues Spitzenmodell: Schon bald gibt es das Galaxy Note 10 zu kaufen. Das ausgereifteste Flaggschiff-Smartphone hat nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal: Im Gehäuse steckt ein Stift – der sogenannte S Pen – mit dem das Smartphone bedient wird. Hier erkläre ich Ihnen alles zum neuen Samsung Note 10, warum die Note-Serie so besonders ist und welche Services wir rund um das neue Gerät anbieten.

Einordnung: Galaxy A, Galaxy S und Note

Wo siedelt sich das Galaxy Note 10 an? Bei Samsung-Smartphones denken viele an das Galaxy S – derzeit also an das S10. Die Note-Serie mag durch ihre spätere Erscheinung im Jahr noch etwas ausgereifter sein. Allerdings bedient sie eine völlig andere Zielgruppe.spen

Bei der Galaxy-A-Serie liegt der Fokus auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis, gepaart mit einzelnen besonderen Features, wie zum Beispiel einer besseren Kamera (Galaxy A80), einem großen Akku (Galaxy A50) oder Preise von nur knapp mehr als 100 Euro (Galaxy A20e). Die Galaxy-S-Reihe bietet das Komplettpaket. Ausgereifte Flaggschiffe mit – wenn überhaupt – kleinen Modifikationen, um Preispunkte zu treffen, wie aktuell beim S10e. Das jeweils aktuelle Modell der S-Serie ist Samsungs Aushängeschild. Hier sind Design und Funktion konsequent auf den Punkt gebracht.

Die Note-Serie ist quasi die Business-Linie. Neue Bedienungsmöglichkeiten, größere Akkus und alles, was absolute Power-User brauchen, finden Sie hier. Die Zielgruppe ist dabei aber klar abgesteckt. Wer ein Galaxy Note kauft, der experimentiert eher nicht, sondern will genau dieses Handy haben.

Größenvergleich beim Note 10

“Phablet” ist eigentlich kein schönes Wort. Allerdings passt es zur Samsung-Galaxy-Note-Serie. Schon zu Beginn der Reihe waren die Handys deutlich größer als normale Smartphones. Der Unterschied ist kleiner geworden – auch durch neue, handliche Formate und vor allem dadurch, dass Smartphones immer mehr Display bieten wollen.

Auch beim Note 10 gibt es wieder einen Bildschirm, der deutlich mehr als 6 Zoll bietet und somit vielseitig einsetzbar ist – aber eben auch nicht mehr in jede Hosentasche passt. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Galaxy Note 9 wird das neue Modell allerdings ein wenig kleiner. Wenn Sie es nach wie vor richtig groß mögen und das mächtige Display zum Hauptargument für die Note-Serie erkoren haben, dann kommt vielleicht das Note 10 Plus infrage. Denn: Ja, Samsung packt nicht nur ein neues Note-Modell auf den Markt, sondern gleich zwei. Das Note 10 Plus, das mit 6,75 Zoll schon in Richtung 7 Zoll unterwegs ist, bietet das, was die Note-Serie seit jeher ausmacht: Eine große Display-Spielewiese.

Warum so ein großes Display?

Ich mag die großen Displays der Note-Serie. Das Note 9 nutze ich bisher beispielsweise sehr oft im Dual-Window-Modus. Dabei habe ich zwei Apps gleichzeitig geöffnet – eine oben und eine unten. Ideal für viel Produktivität. Somit ist das Note für mich nicht nur ein Handy, sondern hat Einsätze in vielen Lebenslagen.

Als Organizer für mich ist das Smartphone unverzichtbar. Die Vorzüge des großen Displays habe ich bereits dargestellt. Bei der Software gefallen mir die zahlreichen Anpassungen des Android-Systems. Mein Note 9 erhielt zu Beginn des Jahres ein Update auf Android 9.0, das Note 10 wird zum Marktstart ebenfalls mit Android “Pie” erscheinen. Das System besticht dadurch, dass ich mit Widgets und kleinen Einstellungen mein Handy komplett nach meinen Bedürfnissen abstimmen kann.

Was macht Samsungs Note-Serie so besonders?

Das absolute Alleinstellungsmerkmal der Note-Reihe von Samsung ist aber der Eingabestift, der auf den Namen “S Pen” hört. Jetzt mag es für Note-Neulinge zunächst lästig klingen, immer ein Smartphone und einen Stift mit sich herumzuschleppen. Ist hier aber nicht nötig: Der Stift steckt im Gehäuse drin und sitzt dort fest. Wie bei einem Kuli die Mine, ploppt der Stift nach kurzem Druck heraus und kann verwendet werden. Dabei hat der S Pen einen eigenen Akku und fungiert gewissermaßen als Fernbedienung für das Smartphone. Aufgeladen wird er drahtlos, während er im Smartphone sitzt. Rund eine halbe Stunde schafft der Stift allein, dann muss er wieder ins Smartphone gesteckt werden, damit er sich neuen Strom holt.

Der Stift kann verschieden konfiguriert werden. Die einzige Taste auf dem schmalen Pen nutze ich zum Beispiel als Selbstauslöser bei der Kamera. Allerdings kann sie auch als Steuerung für Musikplayer oder als Diashow-Fernbedienung bei Präsentationen oder Urlaubsfotos dienen. Das kommt besonders zur Geltung, wenn ich das Note 9 mit einem großen Fernseher verbinde. Um dann die Inhalte zu zeigen und navigieren, reicht mir der Stift und das Handy kann auf dem Tisch oder in der Tasche bleiben. Auch individuelle Verknüpfungen mit anderen Apps sind möglich. Auch beim Note 10 ist der S Pen wieder mit dabei und steckt wie üblich im Gerät. Per Bluetooth ist er permanent mit dem Handy verbunden.

Was kann die Kamera?

Samsung hat aufgerüstet. Beim Note 9 gab es noch eine Dual-Kamera zu bewundern. Jetzt sollen es drei Objektive auf der Rückseite richten – mit zusätzlichen Sensoren für ideale Bilder. Fragen Sie mich nicht, was ich von derart vielen Kameras in einem Smartphone halte. Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Fotos richtig gut sind.

Ob bei schwachen Lichtverhältnissen oder im Weitwinkelmodus, hier hält Samsung, was es für den ordentlichen Preis verspricht. Vieles zeigt sich hier aber auch erst im Nachhinein. Dass bei modernen Smartphone-Kameras viel in der Software geschieht, zeigt, dass die Hersteller signifikante Verbesserungen per Software-Update einspielen. So hat das Galaxy Note 9 erst im Frühjahr 2019 einen beeindruckenden Nachtmodus erhalten.

Design: Stärken und Schwächen

Tja, am Design des Galaxy Note 10 scheiden sich wieder einmal die Geister. Interessant ist das kleine “Kamera-Loch” im Display. Die Aussparung fällt am Anfang noch häufig auf, mit der Zeit beachtet man sie aber kaum noch. Dafür begeistert mich das nahezu randlose Display. Aber Vorsicht – hier empfehle ich auf jeden Fall eine Schutzhülle. Zu schnell gleitet das Handy aus der Hand, fällt und zieht sich Kratzer und Sprünge im Glas zu.

Dazu kommen die abgerundeten Kanten. Die einen lieben sie, andere hassen sie. Edel geschwungen passen die Seiten, die früher mal “Edge” hießen ins Konzept und sie lassen das Note 10 schmalerwirken, als es eigentlich ist. Dennoch werden viele Nutzer nicht warm mit den Kanten – und ich kann es ihnen nicht verübeln. Einen wirklichen nutzen ziehe ich nämlich nicht aus den Kanten. Einzig wirkt das Handy so noch zerbrechlicher.

Unser Service zum Note 10

Bei Orf in Baunatal nehmen wir das Samsung Galaxy Note 10 selbstverständlich ins Angebot mit auf. Wir bieten es in allen erdenklichen Kombinationen mit und ohne Vertrag an. Wer nicht auf einmal den ganzen Betrag ausgeben möchte, dem bieten wir attraktive Finanzierungsmodelle an. Das wird gerade bei 1.000-Euro-Smartphones immer wichtiger.

Dazu haben wir unseren klassischen Service: Wer ein Note 10 kauft, kann bei uns ganz einfach den Komplett-Umzug wählen und wir kümmern uns darum, dass der Kunde die Daten von seinem alten Handy direkt auf dem neuen Note 10 vorfindet, wodurch der Übergang so einfach wie nur möglich wird.
Wenn das Interesse am neuen Note 10 groß ist, denke ich außerdem über eine Art Roadshow nach, die wir bei Orf Telekommunikation als eine Art Kennenlernabend ausrichten. Hier könnte man interessierten Kunden das Gerät einmal in der Praxis vorführen und zeigen, was so richtig drinsteckt. Denn: In 5 Minuten am Verkaufstresen ist ein Multitalent wie das Note 10 leider nicht “mal eben” erklärt. Kamera, Stiftbedienung und auch das Android-System ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Die Devise lautet: Wenn ein Kunde so viel Geld für ein Smartphone ausgibt, soll er auch restlos von seinem Kauf überzeugt sein.

Alternativen zum Galaxy Note 10

Ein tolles Smartphone will jeder haben, allerdings wird nicht jeder mit Samsung glücklich oder will sogar explizit einen anderen Hersteller haben.

Im Laufe des Jahres sind wohl das Huawei Mate 30 (Pro) und das nächste iPhone die bekanntesten Alternativen. Wer sich aber umschaut, wird noch weitere Smartphones der absoluten Top-Liga entdecken. Zum Beispiel des OnePlus 7 Pro, das dank der ausfahrbaren Kamera die Blicke auf sich zieht.
Wer Samsung nicht kategorisch ausschließt, aber auf den Stift verzichten kann, der kann sich das Samsung Galaxy S10 5G ansehen. Hier ist nicht einfach nur das 5G-Modem eingebaut, es ist größer als das Galaxy S10+, bedient hier also die Zielgruppe derer, die auf den großen Bildschirm schielen. Außerdem ist die Kamera des 5G-Modells noch etwas besser, sprich: Mit der des Note 10 vergleichbar, als die der Standard-S10-Serie.

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